AStA-Raum Selbstverständnis

Hallo ihr Lieben,

die Diskussion wurde ausgewertet und wir stellen euch das aktualisierte Selbstverständnis vor.

Letzte Kritikpunkte könnt ihr in einem Schreibgespräch im AStA-Raum anbringen.

Eure AStA-Vertretung

P.S. Das Nutzungskonzept wird noch überarbeitet.

AStA-Raum Selbstverständnis¹

Der AStA-Raum bzw. die beiden AStA-Räume (großer/kleiner) sollen Freiräume sein, d.h. Orte (studentischer ²) Selbstbestimmung, Selbstverwaltung und des kulturellen, sozialen und politischen Austausches. Was ist genau damit gemeint?

Hier soll jede*r Student*in einen Platz haben, um individuelle wie kollektive Wünsche und Ideen anbringen und entfalten zu können. Der Raum wird von den Menschen verwaltet und gestaltet, die ihn nutzen – jede*r nach seinen Interessen, Fähigkeiten und Bedürfnissen.

Wir kümmern uns alle zusammen darum, dass dieser Ort ein Wohlfühlort ist. Deshalb achten wir auf eigene und die Bedürfnisse anderer Personen und bemühen uns um die Instandhaltung des Raumes. Die verschiedenen Angebote (Drinks & Kaffee, sowie alle Veranstaltungen) im Raum sind nicht profitorientiert, sondern beruhen auf Freiwilligkeit bzw. Vertrauen.
Dieser Ort und die Prozesse sowie Momente des Austausches sollen frei von (erzwungenen) Hierarchien und Diskriminierung jeglicher Art (Rassismen, Sexismen, Ablelismen etc.) sein.

  • Wir gehen an diesem Ort respektierend, würdevoll und anerkennend mit jedem Menschen um.
  • Wir setzen die Erschließung von Menschen und ihren Ressourcen ein.
  • Wir bieten Raum für Partizipation und Selbstbestimmung.
  • Wir streben nach Gleichberechtigung und Gerechtigkeit.

Falls es zu Zwischenfällen kommt, in denen gegen unser Selbstverständnis verstoßen wird, wünschen wir uns einen ehrlichen Austausch und eine Reflexion des Verhaltens. Kann dies nicht zwischen den betroffenen Personen stattfinden, wird die Thematik im Plenum in der AStA-Sitzung³ diskutiert.
Sollte es in der Klärung keine Einigung geben wird über weitere Schritte durch Mehrheitsentscheidungen in der AStA Sitzung beschlossen.

Das wöchentliche AStA-Plenum³ ist der Ort, um weitestgehend konsensuelle Beschlüsse für verschiedene (größere) Projekte oder Veranstaltungen zu verabschieden. Zudem können dort Fragen bzgl. Neuanschaffungen, Gestaltungs- und Mitwirkungsmöglichkeiten beantwortet und Beschwerden sowie Kritik angebracht werden.

Wir wollen ein kollektives Bewusstsein für den Raum und mögliche Nutzungsoptionen schaffen und letztlich für weiteres Engagement inspirieren. Diese Aktionen können beispielsweise künstlerischer, sozialer oder politischer Art sein.

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¹ Die Ideen zum Selbstverständnisses des AStA-Raum bzw. des betreffenden Arbeitskreises sind erste Ideen für die Gestaltung und den Umgang im AStA-Raum, die als Wünsche/Bitten oder als Ideale, formuliert sind, wobei letztere nicht einen tatsächliche Zustand, doch vielmehr eine Vision beschreiben, an deren praktischen Umsetzung alle Nutzer*innen beteiligt sein sollten. Die meisten Punkte sind in ihrer Formulierung nicht absolut und können in den jeweiligen Plena zur Diskussion gestellt werden. Ferner können weitere/neue Ideen dort eingebracht werden.

² Dozierende sollten nur auf Nachfrage Zugang erhalten, da die Wahrnehmung des Raum als Ort studentischer Selbstorganisation bzw. als Rückzugsmöglichkeit (auch vor Hochschulautoritäten) vordergründig sein soll.

³ Mittwochs 13:00 – 14:00 Uhr im AVZ